18[2]
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I. |
Einleitung. |
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Wollen wir die Bildungsziele unserer Zeit rubriziren, so finden wir |
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Zwei Richtungen gehen durch: |
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Beide Richtungen haben etwas Unnatürliches: den Unglauben <an> die intellektuelle Pyramide, an den Genius, d.h. Widerwille gegen Stärkung und Verengerung. |
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18[3]
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Absicht der Natur zur Vollkommenheit zu kommen. Der Genius ist insofern zeitlos. Das Ziel ist immer erreicht. Das Ziel der Bildung ist die Unterstützung der Natur für diese zeitlose Vollkommenheit: etwa wie die Medezin Unterstützung des Gesundheitstrebens der Natur ist. Das Kennzeichen dieser höchsten Bildung ist Nutzlosigkeit vom Standpunkte des Egoismus, der Zeitlichkeit. Dagegen erwirbt sich durch seine Genien ein Volk das Recht zur Existenz: höchster Nutzen. |
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Aufgabe der Bildung: |
den Genius zu vollenden, seine Bahnen zu ebnen, sein Wirken möglich zu machen durch Ehrfurcht, ihn ausfindig zu machen. |
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Damit ist vom Nichtgenius als Bildungsziel verlangt 1. Gehorsam und Bescheidenheit Das Ganze „Organisation der intellektuellen Kasten“. Damit Hebammendienste für die Geburt des Genius. Höchste und schwierige Arbeit! Die drei hesiodischen Möglichkeiten. Speziell: Wiederaufnahme der Wiedererweckung des Alterthums, also der Reformationsbewegung. |
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